25. Mai 2020

14 Tage Chromium OS – Fazit

Ok, seien wir ehrlich. Eigentlich ist das arbeiten mit Chromium OS gar kein Problem.Für meine täglichen Anwendungen habe ich alles gefunden was ich brauchte. Es gibt mit Soundtrap sogar eine Software zum Online Musik machen. Also kein Grund sich zu beschweren.


Trotzdem habe ich nicht den vollen Zeitraum getestet, weil es sich nie nach einem vollständigenBetriebssystem angefühlt hat. Ich möchte auch einmal betonen, das ist ein rein subjektiver Eindruck. Ich arbeite viel über die Systeme verteilt. Ich nutze im Alltag Linux (Ubuntu) genauso wie Windows oder MacOs. Dabei hat jedes seine eigenen stärken und schwächen. Wenn es um Windows geht, geht es häufig um eine gewisse Kompatibilität zu Office. Das findet sich in den meisten Büros und ich empfinde es als angenehmer eine Excel Tabelle zu erstellen, wenn man dazu auch Excel nutzt. Ja es gibt genügend Alternativen dazu, aber das ist der einfachste Weg für mich. Bei Audio oder auch Video Sachen nutze ich am liebsten den Mac. Unkompliziert schnell und einfach. Simply Works. Ubuntu bzw. Linux ist in diesem Trio allerdings das System der Herzen. Hier kommt es zu einer Vermischung von allem, weil Linux halt das komplette Paket für mich abdeckt. Nicht immer alles so gut wie die Kategorien die ich den anderen Systemen zugeschrieben habe, aber immer noch gut genug um 70% meines Alltags zu bespielen.


Das Chromium OS konnte eigentlich in keiner der genannten Kategorien richtig punkten. Wenn man im Google eigenen Ökosystem bleibt ist das alles kein Thema. Das ich die G-Suite, also das Google eigene Office sehr brauchbar finde habe ich ja erwähnt. Und wenn man dann auch noch genug Vertrauen gegenüber Google hat und seine Dateien dort speichern möchte ist man mit Chromium OS gut bedient. Für die viele Anwender ausreichend und durch das zusammenspiel mit dem meisten Smartphones natürlich ein kurzer Weg für viele Anwender.Da ich aber nun mal eher Multisystemisch unterwegs bin brauche ich auch Schnittstellen in jede Richtung.

Dieser Punkt war mir in Chromium OS einfach zu viel suchen und machen. Ein Ubuntu an One Drive oder auch Google Drive anzubinden ist kein Problem. Fragen sie mich mal, welche Variante wohl das Chromium bevorzugt hat :-). So kam dann eines zum anderen und am Ende wollte ich auch nicht mehr weitermachen. Man bekommt dann auch so eine Art Tunnelblick, glaube ich. Auf einmal ist einem nur noch bewusst, was alles nicht geht und was man gern machen würde, aber jetzt nicht kann. Das hemmt das ganze Vorhaben und deswegen war es einfach kein guter Plan.
Ein volles Chromebook bietet nochmal andere Möglichkeiten wie die Installation von Play Store Apps etc.Damit könnte sich die Nutzbarkeit eines Chromebooks nochmal deutlich erhöhen.

Einen großen Teil davon kann man auch einfach mit dem Chrome Browser simulieren. Ich werde mir das nochmal genau anschauen und dann sehen ob ich irgendwann doch noch Chromebook Nutzer werde.

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